Kaufnebenkosten Rechner Deutschland 2026

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Nebenkosten berechnen

* Notar und Grundbuch sind Richtwerte (ca. 1,5 % bzw. 0,5 %). Je nach Kaufvertragskomplexität können die tatsächlichen Kosten leicht abweichen. Grunderwerbsteuer-Sätze gemäß Stand 2026.

Was sind Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf?

Beim Kauf einer Immobilie wird häufig nur der Kaufpreis im Blick behalten. Dabei machen die sogenannten Kaufnebenkosten – also die zusätzlichen Kosten, die neben dem eigentlichen Kaufpreis anfallen – in Deutschland zwischen 8 und 15 Prozent des Kaufpreises aus. Bei einem Kaufpreis von 350.000 Euro können das also zwischen 28.000 und 52.500 Euro sein, die über den Kaufpreis hinaus aufzubringen sind.

Wichtig für die Finanzierung: Banken finanzieren in der Regel nur den Kaufpreis, nicht die Nebenkosten. Die Kaufnebenkosten müssen deshalb aus Eigenkapital aufgebracht werden. Wer sie unterschätzt, kann in ernsthafte Finanzierungsschwierigkeiten geraten.

Die vier Kostenpositionen im Überblick

Grunderwerbsteuer nach Bundesland (2026)

Bundesland GrESt-Satz Beispiel: 350.000 €
Bayern, Sachsen3,5 %12.250 €
Hamburg5,5 %19.250 €
Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern5,0 %17.500 €
Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen6,0 %21.000 €
NRW, Berlin, Brandenburg, Saarland, Schleswig-Holstein6,5 %22.750 €

Tipps zur Minimierung der Kaufnebenkosten

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Weitere nützliche Informationen:

Häufige Fragen zu Kaufnebenkosten

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Deutschland?

Die Kaufnebenkosten betragen je nach Bundesland zwischen 8 % und 15,5 % des Kaufpreises. In NRW, Berlin und Brandenburg (6,5 % Grunderwerbsteuer) plus Notar und Grundbuch kommen ohne Makler ca. 9,5 %, mit Makler ca. 13 % zusammen.

Werden Kaufnebenkosten von der Bank finanziert?

Nein. Banken finanzieren in der Regel nur den Kaufpreis, nicht die Nebenkosten. Die Kaufnebenkosten müssen aus Eigenkapital aufgebracht werden – das ist ein häufiger Fehler bei der Finanzierungsplanung.

Welches Bundesland hat die niedrigste Grunderwerbsteuer?

Bayern und Sachsen haben mit 3,5 % die niedrigste Grunderwerbsteuer in Deutschland. In NRW, Berlin, Brandenburg, Saarland und Schleswig-Holstein ist sie mit 6,5 % am höchsten.

Kann ich die Grunderwerbsteuer sparen?

Eine legale Möglichkeit: Im Kaufvertrag Inventar (Einbauküche, Gartengeräte) separat ausweisen. Auf diesen Anteil fällt keine Grunderwerbsteuer an. Die Aufteilung muss marktüblich und nachvollziehbar sein.